Diese Seite gibt einen Überblick über das Modellprojekt 'Berufs- und arbeitsweltbezogene Schulsozialarbeit'
 
 
Kursinfo
 
Diese Seite gibt einen Überblick über das Modellprojekt 'Berufs- und arbeitsweltbezogene Schulsozialarbeit'
Projektbeschreibung
Ziele der Fortbildung
Wer kann teilnehmen?
Themen und Konzeption der Fortbildung
Die Seminare
Zertifikat
Beteiligte Länder und Institutionen
Impressum und Copyright
Fördervermerk
Projektbeschreibung

Durch die Fortbildung sollen berufs- und arbeitsweltbezogene sozialpädagogische Maßnahmen angeregt und gefördert werden, die die Vorbereitung von Schülern und Jugendlichen auf die Ausbildungssituation nachhaltig verbessern und einen Beitrag gegen Schul- und Ausbildungsversagen leisten.

Das Modellprojekt "Berufs- und arbeitsweltbezogene Schulsozialarbeit" bietet eine innovative Konzeption für die Fortbildung von Lehrern/-innen und Schulsozialarbeitern/-innen, die mit Benachteiligten arbeiten.

Ein wesentliches Element der Fortbildung ist die gemeinsame Qualifizierung von Lehrer/-innen und Schulsozialarbeiter/-innen. Die Fortbildung richtet sich insbesondere an Lehrer/-innen und Schulsozialarbeiter/-innen, die bereits in gemeinsamen Projekten engagiert sind.

Die Fortbildung wird zunächst als Modellprojekt durchgeführt und wissenschaftlich begleitet (ProBeruf). Die Teilnehmer/-innen der Modellphase werden in Zusammenarbeit mit den Landesministerien ausgewählt und sind an der Auswertung des Projektes beteiligt. Danach soll die Fortbildung für weitere Teilnehmer/-innen geöffnet und in den beteiligten Ländern als Regelangebot etabliert werden.

Die Fortbildung wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms 'Kompetenzen Fördern' sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und durch die beteiligten Bundesländer gefördert.

Ziele der Fortbildung
Durch die Fortbildung sollen Lehrer/-innen und Schulsozialarbeiter/-innen, die im Bereich der Berufsorientierung und der Berufsvorbereitung sowie der Benachteiligtenförderung arbeiten, unterstützt werden. Es sollen berufs- und arbeitsweltbezogene Maßnahmen angeregt und gefördert werden, die die Vorbereitung von SchülerInnen und Jugendlichen auf die Ausbildungssituation nachhaltig verbessern und einen Beitrag gegen Schul- und Ausbildungsversagen leisten.
Der Kurs hat folgende übergeordnete Zielsetzungen:
  • Vermittlung grundlegender Theorieansätze und Handlungskonzepte
  • Reflexion der eigenen Berufsrolle
  • Kennen lernen der relevanten Arbeitsansätze anderer Berufsgruppen
  • Förderung des Erfahrungsaustausches und der Kooperation
  • Initiierung und Förderung von Projekten einer berufs- und arbeitsweltbezogenen Schulsozialarbeit

Die genauen Themen der Fortbildung können Sie den Abschnitten Seminare und Lehrbriefe entnehmen.

Wer kann teilnehmen?
  • Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarstufe I sowie der Berufsvorbereitung und der Berufsausbildung
  • Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter, die Schüler und Jugendliche in den Phasen der beruflichen Orientierung, des Übergangs Schule-Beruf und der Berufsvorbereitung betreuen
  • Lehrer/-innen und Schulsozialarbeiter/-innen, die benachteiligte Jugendliche auf die Berufs- und Arbeitswelt vorbereiten
  • Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben, wenden Sie sich bitte an das Institut für berufliche Bildung und Weiterbildung e.V.
Themen und Konzeption der Fortbildung
Die Fortbildung ist berufsbegleitend konzipiert und besteht aus einem Fernkurs und begleitenden Seminaren. Der Fernkurs umfasst eine Studienanleitung und ein Angebot verschiedener Themen, von denen neun zur Bearbeitung ausgewählt werden. Die Themen der Lehrbriefe können Sie im Abschnitt "Lehrbriefe" detailliert einsehen. Im Fernkurs sind kurze Projektaufgaben gemeinsam im "Tandem" auszuarbeiten sowie ein Projekt vorzubereiten und im Seminar zu präsentieren. Beispiele für Projekte, die in der Fortbildung bereits präsentiert wurden, finden sich im Abschnitt "Projekte". Begleitend zum Fernkurs finden fünf zweitägige Seminare statt. Die Seminare vertiefen die Inhalte der Lehrbriefe, stellen den Praxisbezug zur Arbeitssituation her und fördern den Erfahrungsaustausch und die Kooperation.



Die Seminare  

Im Verlauf der Fortbildung finden in der Regel fünf zweitägige Praxisseminare sowie ein eintägiges Abschlussseminar im Fortbildungsinstitut des jeweiligen Bundeslandes statt. Die Freistellung während der Seminare ist gewährleistet.

Sie finden im folgenden ein Beispiel für Themen, die wir in den Seminaren behandeln, wobei die Ausgestaltung sich an den Interessen und der Situation der jeweiligen Seminargruppe orientiert.

1. Seminar
  • Kooperation von Schule und Jugendhilfe
  • Aufgabenfelder, Rollen und Methoden
  • Schulverweigerung, Verweigerung in der Schule

2. Seminar
  • Präsentationstechniken
  • Gewaltprävention / Konfliktmanagement
  • Vorstellung von Initiativen und Modellen
3. Seminar
  • Kommunikation
  • "Lernen mit allen Sinnen"
  • Sozialintegrative Unterrichtsmodelle
4. Seminar
  • Projektpräsentationen zum Thema "Berufs- und Arbeitsweltorientierung"
5. Seminar
  • Qualitätsentwicklung und -sicherung in der Kooperation
  • Praxistransfer
6. Seminar (1 Tag)
  • Auswertung
  • Zertifikatvergabe
Das Zertifikat
Über die erfolgreiche Teilnahme wird ein Zertifikat ausgestellt, in dem der Abschluss der Fortbildung und die bearbeiteten Themen bescheinigt werden.
Die Teilnahme an dem Modellprojekt ist kostenlos.
Beteiligte Länder und Institutionen

Bund:
Bundesministerium für Bildung und Forschung (bmb+f)
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (Projektträger) (DLR)
Bundesinstitut für berufliche Bildung (BiBB), Good-Practice-Center

Bayern:
Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen
Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP)
Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
Bayerisches Landesjugendamt

Brandenburg:
Ministerium für Bildung, Jugend und Sport
Pädagogisches Landesinstitut Brandenburg (PLiB)
Sozialpädagogisches Fortbildungswerk (SPFW)
Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe (LSJ)
KORUS Beratung in Brandenburg BIUF e.V.
LASA Brandenburg

Mecklenburg-Vorpommern:
Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern
Ministerium für Arbeit und Bau Mecklenburg-Vorpommern
Landesinstitut für Schule und Ausbildung Mecklenburg-Vorpommern (LISA)
Zentrum für Praxis und Theorie der Jugendhilfe - Schabernack e.V.
Uni Greifswald, Institut für Erziehungswissenschaften

Niedersachsen:
Niedersächsisches Kultusministerium, Abt. Berufliche Schulen
Niedersächsisches Landesinstitut für Schulentwicklung und Bildung (NLI)
Kultusministerium, Abt. Allgemeinbildende Schulen
Niedersächsische Landesjugendamt

Nordrhein-Westfalen:
Ministerium für Schule, Wissenschaft u. Forschung
Landesinstitut für Schule, Landesinstitut für Qualifizierung

Saarland:
Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft
Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM)

Sachsen:
Sächsisches Staatsministerium für Kultus
Sächsisches Staatsministerium für Gesundheit, Jugend, Familie und Soziales
Sächsische Akademie für Lehrerfortbildung (SALF)
Sächsische Arbeitsstelle für Schule und Jugendhilfe

Sachsen-Anhalt:
Kultusministerium Sachsen-Anhalt
Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit
Landesinstitut für Lehrerfortbildung, Lehrerweiterbildung und Unterrichtsforschung des Landes Sachsen-Anhalt (LISA)
Arbeitsstelle für Schule und Jugendarbeit, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung
Universität Halle, Pädagogisches Institut

Thüringen:
Thüringer Kultusministerium
Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM)
Jugendberufshilfe Thüringen

Wissenschaftliche Begleitung:
Pro Beruf e.V.

Gesamtkoordinierung und Durchführung:
Institut für berufliche Bildung und Weiterbildung e. V. (ibbw)
Impressum und Copyright
Impressum:
Institut für berufliche Bildung und Weiterbildung e.V. (ibbw)
Weender Landstraße 6, D-37073 Göttingen
Telefon: +49-551-548220, eMail: info@ibbw.de, Internet: www.ibbw.de
Vertretungsberechtigter Vorstand: Ulrich Geisler, Louis Kaufmann, Tilman Zschiesche
Registergericht: Amtsgericht Göttingen
Registernummer: VR 2006
Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 6 MDStV: Tilman Zschiesche
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Fördervermerk
Das Modellprojekt ist eine Initiative im Rahmen des Programms „Kompetenzen fördern“ und wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sowie des Europäischen Sozialfonds gefördert. Die Fortbildung wird in Zusammenarbeit mit den Ländern Bayern, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen durchgeführt und von diesen kofinanziert.