| Konzept der Fachtagung |
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Die bundesweite Fachtagung "Kompetenzen fördern - Kooperation
von Schule und Jugendhilfe" fand am 28. und 29. November in Göttingen
statt.
Die Fachtagung richtete sich an Fachleute aus Politik, Verwaltung,
Wissenschaft, Fortbildung und pädagogischer Praxis, die in der
Benachteiligtenförderung engagiert sind. Im Zentrum stand eine
Bestandsaufnahme der Kooperation von Schule und Jugendhilfe, von Konzepten,
Modellen und Standards der Schulsozialarbeit und die Frage nach geeigneten
Qualifizierungskonzepten.
Unter dem Motto „Aus der Benachteiligtenförderung lernen“
ergaben sich spannende Gespräche in einer kreativen Atmosphäre.
Es wurde diskutiert, wie in der Kooperation unterschiedlicher Professionen
Antworten auf
aktuelle bildungspolitische Anforderungen gefunden werden können.
Im Mittelpunkt der Tagung standen Praxiswerkstätten mit einführenden Statements, Impulsreferaten und Präsentationseinheiten. Die Themen
der Referate und der Praxiswerkstätten können Sie dem Tagungsprogramm entnehmen.
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Das Ambiente des Sartorius College als Adresse
für zeitgemäßes Lernen und Veranstalten unterstützte
das Anliegen der Fachtagung und des Fortbildungsmodells. |
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| Tagungsprogramm |
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Donnerstag, 28. November 2002 |
| ab 09:30 |
Anmeldung |
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im Sartorius College Foyer |
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| 10:30 |
Begrüßung und Eröffnung |
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- Olaf Grothey, Arbeitsdirektor und Mitglied des Vorstands, Sartorius
AG, Göttingen
- Reg. Dir. Dr phil. Gerhard Eisfeld, Bundesministerium für Bildung
und Forschung, Bonn
- Monika Frank, Niedersächsisches Landesjugendamt, Hannover
- Tilman Zschiesche, Projektleiter und Vorstand des Instituts für
berufliche Bildung und Weiterbildung e.V., Göttingen
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| 11.30 |
Impulse |
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Wollen, können, dürfen ... Was
braucht Kooperation? |
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- Prof. Franz Prüß, Universität Greifswal
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Wenn wir wüssten, was wir wissen !
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- Klaus Kohlmeyer, Angelika Bühler, Wissenschaftliche Begleitung
zum Modellprojekt, ProBeruf e.V., Berlin
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"Halt die Luft an!" ...so ein
Schul-Zirkus! |
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- Schulzirkus der Integrierten Gesamtschule, Göttingen- Geismar
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Projektgalerie |
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- Tandems aus der Fortbildung stellen ihre Projekte vor
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| 13:00 |
Mittagspause |
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| 14:00 |
Praxiswerkstätten |
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| PW 1: |
Vom Versuch zur Strategie |
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Bestandsaufnahme zur Schulsozialarbeit:
Welche Konzepte, Standards und Instrumente gibt es in den einzelnen Bundesländern? |
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Input: |
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- Prof. Franz Prüß, Universität Greifswald
- Rüdiger Hoffmann, Dorit Zinke, Qualitätszirkel Schulsozialarbeit
Sachsen-Anhalt
- Elisabeth Gessner, Hessisches Landesinstitut für Pädagogik,
Fuldatal
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Leitfragen: |
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- Welche Konzepte für Jugendsozialarbeit an Schulen bzw. Schulsozialarbeit
gibt es in den verschiedenen Bundesländern?
- Welche Bedeutung haben Qualitätsstandards und wie werden sie
verhandelt?
- Welche (Kooperations-)Kompetenzen müssen Schulsozialarbeiter/innen
und Lehrer/innen haben?
- Welche Leistungen sollen von der Schulsozialarbeit / Jugendarbeit
an Schulen erbracht werden? (Kernleistungen, weitere Leistungen, Extras)
- Gibt es unterschiedliche Entwicklungstendenzen in den alten und neuen
Bundesländern?
- Können wir aus Konzepten anderer Länder lernen (z.B. Finnland)?
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| PW 2: |
Von der Selektion zur
Integration |
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Benachteiligtenförderung und Berufsorientierung
als gemeinsame Aufgabe von Schule und Jugendhilfe |
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Input: |
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- Prof. Arnulf Bojanowski, Universität Hannover
- Dr. Hermann Rademacker, Deutsches Jugendinstitut München
- Carmen Junge, Arbeitsamt Göttingen
- Waltraud Schroeder, Zentrum für neues Lernen, Berlin
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Leitfragen: |
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- Schule selektiert. Wie kann die Integration von Benachteiligten dennoch
gefördert werden?
- Wie kann Berufsorientierung aussehen, die auf die Voraussetzungen
von Benachteiligten eingeht?
- Das weite Feld der Berufsorientierung: Was haben Erlebniswochen, Soziales
Lernen, Eltern- und Projektarbeit mit Berufsorientierung zu tun?
- Welche besonderen Hilfen haben sich für Benachteiligte bewährt?
- Welche Chancen haben Benachteiligte auf dem Arbeitsmarkt und wie können
die Chancen gezielt verbessert werden?
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| PW 3: |
Vom Lernort zum Lebensort |
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Schulentwicklung, soziale Schulqualität
und Schule der Zukunft |
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Input: |
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- Hermann Städtler, Fridtjof-Nansen-Schule, Hannover
- Christina Großmann, Projekt PILOT, Hamburg
- Susanna Endler, Pädagogisches Institut Nürnberg
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Leitfragen: |
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- Wie riecht Schule? Können sich Schüler/innen und Erwachsene
in der Schule wohl fühlen?
- Welche sozialintegrativen Lehr- und Lernformen sind bedeutsam für
Schulentwicklung, soziale Schule und „Schule der Zukunft“?
- Lernen lernen. Brauchen wir eine neue Lernkultur?
- Wie sieht eine effektive Aufgabenverteilung in der Kooperation aus?
- Wie wird Schule zur „lernenden Organisation“?
- Wie kann die Integration von kognitivem, sozialem und emotionalem
Lernen in Schule gelingen?
- Wertevermittlung und Sozialkomptenz: Welche Aufgaben kann und soll
Schule übernehmen?
- Wie finden sich die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen in Schule
wieder?
- Wie lernt Schule? - Z.B. aus erfolgreichen Modellen oder von anderen
Ländern.
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| PW 4: |
Von der Koexistenz zur
Kooperation |
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Das besondere Verhältnisses von Schulpädagogik
und Sozialpädagogik und die Rolle außerschulischer Projektarbeit |
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Input: |
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- Dr. Karlheinz Thimm, Landeskooperationsstelle Schule-Jugendhilfe,
Potsdam
- Karsten Speck, Universität Halle-Wittenberg
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Leitfragen: |
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- Wie wird aus dem Nebeneinander der Professionen und Kompetenzen ein
Miteinander?
- Welche Probleme ergeben sich aus den unterschiedlichen Sichtweisen
der beiden Professionen im Schulalltag?
- Eigenständigkeit und Kooperation. Wie entsteht „neue Qualität“?
- Besteht die Gefahr, dass durch außerschulische Projekte und
Modelle dauerhaft ein System entsteht, das die Anbindung an Schule verliert?
- Machen es außerschulische Projekte der Schule zu einfach, sich
ihrer „Problemfälle“ zu entledigen ohne über eigene
Lösungsansätze nachzudenken?
- Entstehen durch viele Fördermaßnahmen nicht auch Abschlüsse
„1. und 2. Klasse“? Was bedeutet dies für die Schüler/innen
und für den Zugang zum Ausbildungs- und Arbeitsmarkt?
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| PW 5: |
Von der Innovation zur
Routine |
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Neues Wissen im Schulalltag anwenden |
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Input: |
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- Klaus Kohlmeyer, ProBeruf e.V., Berlin
- Silke Geithner, Bertelsmannstiftung, Gütersloh
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Leitfragen: |
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- Kooperation manifestiert sich häufig als Projektkultur, wie kann
diese zur Schulkultur werden?
- Wie lassen sich innovative Projekte und Konzepte erfolgreich verstetigen?
- Wie kann das Kollegium für Veränderungen und Innovationen
begeistert werden?
- Welche „Transferagenten“ müssen benannt werden und
welche Aufgaben müssen diese erfüllen?
- Wie kann Kontinuität und Nachhaltigkeit in der sozialen Arbeit
und in (Schul-) Entwicklungsprozessen erreicht werden?
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| 17:00 |
Perspektiven / Konsequenzen / Ausblicke |
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Podiumsdiskussion, Interviews und Präsentationen
aus den Praxiswerkstätten |
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| 18:00 |
"Halt die Luft an!" |
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Ausklang des Tages mit dem Schulzirkus der
IGS-Geismar, Göttingen |
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| 20:00 |
Angebot: Abendessen
mit Abendprogramm |
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"Göttinger Rathskeller"
(Gewölbekeller im Alten Rathaus am Kornmarkt)
Es wird ein gesonderter Kostenbeitrag erhoben, der nicht in der Tagungsgebühr
enthalten ist. |
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| Freitag,
29. November 2002 |
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| 08:30 |
"Den Tag einmal anders beginnen ..." |
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Angebot: Bewegung und Meditation mit Waltraud
Schroeder |
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| 09:15 |
Vampirspiel, Rohrstock absenken und andere
pädagogische Methoden |
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Demonstration und Reflexion pädagogischer
Gruppenarbeit |
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| 10:30 |
Kaffee-, Teepause |
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| 11:00 |
Was bleibt für die Praxis? |
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Ergebnisse der Praxiswerkstätten aus
Sicht der Tandems |
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| 12:00 |
Verfallsdatum 2004? |
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Perspektiven und Konsequenzen des Modellprojektes
Podiumsdiskussion und "Fish-Bowl" mit Bundesministerium
für
Bildung und Forschung, Landesministerien, Fortbildungsinstituten und Tagungsteilnehmern/-innen
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| 13:00 |
Ende der Fachtagung und Möglichkeit
zum Mittagsimbiss |
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Tagungsmoderation |
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- Carolin Hoffrogge, freie Journalistin, NDR Studio Göttingen
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Moderation der Praxiswerkstätten |
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- durch Mitarbeiter/innen des ibbw und durch Tandems aus der Fortbildung
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