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    Transferprojekt

    "Vielfalt gestalten und Chancen nutzen"

    Prävention und Partizipation an der eigenverantwortlichen Grundschule

    Projektbeschreibung

    Das Transferprojekt "Vielfalt gestalten und Chancen nutzen – Prävention und Partizipation an der eigenverantwortlichen Grundschule" verbindet unterschiedliche Aspekte, um Schulen in der Entwicklung hin zur diversitätsbewussten Schule zu unterstützen.

    Dazu gehört grundlegend die Beschäftigung mit der individuellen Unterschiedlichkeit der Kinder und der Unterschiedlichkeit ihrer sozialen, kulturellen und nationalen Herkunft. In der diversitätsbewussten Schule wird diese Heterogenität als Bereicherung und Chance für die persönliche Entwicklung und das Lernen der Kinder angesehen, ohne Schwierigkeiten und Probleme auszublenden.

    Hier spielen auch die Bereiche Prävention und Partizipation eine wichtige Rolle, weil darin mit jeweils verschiedenen Ansätzen und Methoden das Soziale Lernen und die Integration aller Kinder in die soziale Gemeinschaft der Klasse und der Schule gefördert wird.

    Ein weiteres wichtiges Thema des Projekts ist die Evaluation von Schule. So fließen die Ergebnisse der Niedersächsischen Schulinspektion oder anderer Formen von externer und interner Evaluation in die Stärke-Schwächen-Analyse ein, die die Grundlage für die Erstellung eines schulspezifischen Entwicklungskonzepts und Fortbildungsprofils ist. Dies geschieht in einem gemeinsamen Arbeitsprozess mit den Lehrkräften und am besten auch Eltern der Schülerinnen und Schüler.

    Bei allen Aktivitäten des Projekts steht immer die Einzelschule als Gesamtsystem im Mittelpunkt. Das ibbw sieht sich als Dienstleister für die Schule und leistet in einem kontinuierlichen Prozess über zwei Jahre Unterstützung und Beratung. Diese Leistungen und die Eigenaktivitäten an Ihrer Grundschule werden in eine Balance gebracht, die den Schulentwicklungsprozess nachhaltig voranbringt.

    Diesem Zweck dienen auch die Netzwerke, zu denen die Schulen einer Region zusammengefasst werden. Das ibbw organisiert und moderiert bedarfsorientiert jeweils drei Netzwerktreffen in Absprache mit den Schulen.

    In gemeinsamer Zusammenarbeit werden auch Qualitätskriterien für die diversitätsbewusste Schule erprobt und weiterentwickelt. In der Abschlussphase des Projekts, im Jahr 2011, findet eine Auswertung statt, um den Transfer an andere Grundschulen im Land Niedersachsen zu leisten.
    In der Jahren 2005 bis 2007 haben wir mit Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Modellprojekt "Unsere Schule … Soziale Schulqualität an Grundschulen" in sieben Bundesländern an achtzig Grundschulen erprobt. In Niedersachsen waren 16 Grundschulen beteiligt. Die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit fließen in das Projekt ein.

    Die Ziele des Projekts sind

    • die Sicherung und Verbesserung der sozialen Schulqualität durch Förderung von Prävention und Partizipation an Grundschulen mit einem hohen Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund
    • Erfassung und Bearbeitung der Gelingensbedingungen von Schulen und die
    • Erarbeitung eines Modells von Schule, das die Verschiedenheit der Kinder wahrnimmt und die sich daraus ergebenden Chancen nutzt.


    Die Laufzeit des Projekts ist von Sommer 2008 bis
    Dezember 2011.

    In der Pilotphase ab Projektbeginn nehmen zunächst fünf Grundschulen in Göttingen und eine Grundschule in Duderstadt am Projekt teil.

    In der Hauptphase ab 2009 werden 40 Grundschulen landesweit in Niedersachsen beteiligt.

    Die Zusammenarbeit mit den Schulen erstreckt sich jeweils über zwei Jahre.

    Im Jahr 2011 wird das Projekt ausgewertet und der Transfer im Land geleistet.

    Projektablauf
    Teilnehmende Projektschulen
    Projektteam
    Fördervermerk