
Damit der Schulentwicklungsprozess erfolgreich verläuft, sollten möglichst viele Beteiligte in das Projekt einbezogen werden. Die Voraussetzung für die Teilnahme ihrer Schule am Projekt ist deshalb ein positiver Beschluss der Lehrerschaft über die Bereitschaft zur Mitarbeit im Projekt. Die Schulleitung benachrichtigt den Projektträger und sendet ihm diese Zielvereinbarung unterschrieben zu. Damit kann die Zusammenarbeit der Partner beginnen. (Juni – September 2008)
Wir bitten Sie zu Beginn uns eine Ansprechperson für das Transferprojekt zu benennen, uns einige allgemeine Angaben zu Ihrer Schule zu machen und – falls vorhanden – die Evaluationsergebnisse der letzten Inspektion zukommen zu lassen. Selbstverständlich werden diese Daten wie auch die zukünftig erarbeiteten Ergebnisse von uns vertraulich behandelt! (Juni – September 2008)
Nach Analyse der uns vorgelegten Dokumente wird der 1. Beratungstermin – möglichst im Rahmen einer Gesamtkonferenz – an ihrer Schule vereinbart. (Ende August – September 2008) Es wird auf der Grundlage von Evaluationsergebnissen und/oder Selbsteinschätzung ein Fortbildungsprofil der Schule zum Thema Soziale Schulqualität erarbeitet und gemeinsam verabschiedet. Ziel ist die Beschreibung von Entwicklungsschwerpunkten der Schule und die Auswahl der Module für die Fortbildung im Fernlehrgang.
Aus einem erprobten Bestand von 17 Lehrheften wählt ihre Schule 1 – 3 Lehrhefte als Entwicklungsschwerpunkt(e) für das Schuljahr 2008/2009 aus. Die Lehrhefte werden auf dem Bildungsserver des LISA zur Verfügung gestellt. Die Anzahl der Themen richtet sich nach den Möglichkeiten ihrer Schule. An den gewählten Themen der Lehrhefte sollte gemeinsam (mindestens zwei Personen) gearbeitet werden. Die eigenaktive Fortbildung im Fernlehrgang wird tutoriell unterstützt. Die Ergebnisse der Fortbildung werden für den Schulentwicklungsprozess genutzt. (Oktober 2008 – Juli 2009)
Damit die Schulen sich gegenseitig über ihre Arbeit austauschen und unterstützen können, wird zur Mitte der Projektlaufzeit ein regionales Netzwerktreffen (max. 30 km Entfernung) vom Projektträger gestaltet. (November 2008 – März 2009)
Die Ergebnisse der Fortbildung werden hinsichtlich der nachhaltigen Nutzung für den eigenen Schulentwicklungsprozess mit allen Beteiligten möglichst im Rahmen einer Gesamtkonferenz beraten. Dabei werden die Entwicklungsziele der Schule für die Zukunft definiert. (Mai – Juli 2009)
Auf einer zentralen Veranstaltung werden die Ergebnisse der Einzelschulen präsentiert, die weiterführenden Perspektiven mit den zuständigen Landesbehörden besprochen und die Arbeit der Schulen mit Zertifikatübergabe gewürdigt. (nach den Schulsommerferien 2009)