Ziele
Das vorrangige Ziel des kurses ist die Förderung der interkulturellen Kompetenz im Unterricht, in der Schulsozialarbeit und in der Elternarbeit sowie die Vermittlung von Handlungsstrategien insbesondere bei Werte- und Normenkonflikten. Um dieses Ziel zu erreichen, werden zum einen auf der Ebene der Vermittlung grundlegender Informationen die rechtlichen Sonderregelungen sowie die soziokulturellen und sozialstrukturellen Rahmenbedingungen des Lebens von Migranten in Deutschland erläutert. Zum anderen werden vor dem Hintergrund des Verständnisses von Akkulturations- und Integrationsprozessen auf der Ebene der Handlungskonzepte Fördermöglichkeiten des produktiven interkulturellen Austauschs behandelt. Die Fortbildung untergliedert sich in drei nach Status und Herkunft der Schüler/innen unterschiedene Schwerpunktthemen – Aussiedler-, Ausländer- und Flüchtlingsjugendliche. Sie vermittelt Kenntnisse zum Verständnis der kulturellen, rechtlichen und psychosozialen Situation der Migrantenjugendlichen und offeriert pädagogische Handlungsstrategien.