Ansprechpartner:

Tel.: 05 51 / 5 48 22-11
Fax: 05 51 / 5 48 22-22
E-Mail: Tilman Zschiesche
Die Arbeit des ibbw in der Vorstudie gliedert sich in vier Bereiche:
Die staatliche Lehrerfortbildung wurde in den letzten Jahren in nahezu allen Bundesländern umstrukturiert. Dieser Wechsel kann grob durch folgende Tendenzen charakterisiert werden:
Die festzustellende Ländersynopse zu den Strukturmodellen wird insbesondere diese Entwicklungen berücksichtigen.
Die von den staatlichen Lehrerfortbildungsinstitute aller Länder angebotenen Kurse für Lehrkräfte an beruflichen Schulenwerden erfasst. Die Kurse werden folgenden Kategorien zugeordnet:
Darüber hinaus werden die Merkmale "übergangsorientiert" und "benachteiligtenrelevant" den entsprechenden Kursen vergeben.
In vielen Bundesländern besteht eine deutliche Tendenz der staatlichen Fortbildungsinstitute, eigene Fortbildungsangebote durch Angebote „freier Anbieter“ zu ersetzen oder zu ergänzen. Auch die Schulen erhalten jeden Tag Fortbildungsangebote „freier Träger“ bzw. gehen auch dazu über, ihre Fortbildungen selbst in Kooperation mit anderen Partnern oder als „schulinterne Lehrerfortbildung“ zu organisieren.
In einem Bundesland wird exemplarisch mit quantitativen und qualitativen Verfahren diese Situation erfasst.
Das Handlungsfeld der sog. „Benachteiligtenförderung“ stellt das
pädagogische Personal und die Institution Schule vor besondere Aufgaben. Im
Lehramtsstudium werden diese Anforderungen nach wie vor nur unvollständig
abgebildet.
In welchem Zusammenhang stehen die zu fördernden Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern in der Phase des Übergangs Schule-Beruf zu den entsprechenden Kompetenzanforderungen des pädagogischen Personals (Lehrpersonen, sozialpädagogische Fachkräfte und AusbilderInnen) und wie und wo können diese durch Fort- und Weiterbildung erworben bzw. ausgebaut werden?
Welche Fortbildungsangebote gibt es also für das pädagogische Personal, die solche Anforderungen berücksichtigen und entsprechende Kompetenzen vermitteln?